RWE baut Photovoltaikanlagen im Tagebau des Rheinischen Reviers

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RWE baut zwei Photovoltaikanlagen inklusive Speichersysteme im Braunkohlentagebau Garzweiler bei Bedburg. Die Anlagen sollen insgesamt über 58.340 Solarmodule umfassen und grünen Strom für mehr als 7.250 Haushalte produzieren. Eine der Anlagen wird dabei am Westrand des Tagebaus mit einer Spitzenleistung von 12,1 Megawatt und einem Batteriespeicher mit einer Leistung von 4,1 Megawatt errichtet. Das Pendant dazu soll direkt unterhalb des von der Stadt Bedburg und RWE betriebenen Windparks Königshovener Höhe entstehen. Diese PV-Anlage soll eine Spitzenleistung von 19,4 Megawatt und einen Batteriespeicher von 6,5 Megawatt haben.

RWE setzt auf Speicherlösungen und Bifaziale Solarmodule

Für Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach ist es wichtig, dass nicht nur mehr erneuerbare Energien genutzt werden, sondern gleichzeitig auch Speicherlösungen wie die von RWE umgesetzten Anlagen im Tagebau Garzweiler zum Einsatz kommen, um eine saubere und sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Die Speicher sind auf eine zweistündige Stromaufnahme und -abgabe ausgelegt und sollen den produzierten Sonnenstrom auch nach Sonnenuntergang nutzbar machen. Teile der Unterkonstruktion sind bereits errichtet und erste PV-Module montiert.

Bei den PV-Modulen setzt RWE auf sogenannte bifaziale Module, die von beiden Seiten lichtempfindlich sind. Damit kann zusätzlich zur direkten Sonneneinstrahlung auf die Oberseite auch das Sonnenlicht genutzt werden, das als Reststrahlung vom Boden auf die Rückseite der Solarmodule reflektiert wird.

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